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Auf Instagram kursiert zur Zeit der 10 things that make you happy - Tag, bei dem jeder seine Top Ten Glücklichmacher verraten sollen. Nachdem ich viele solche Listen gelesen habe und ihr mich auch mehrfach zum Mitmachen aufgefordert habt, hab ich mir gedacht, ich weite das auf einen Blogpost aus, denn das Thema hat es auf jeden Fall verdient, dass man sich näher damit beschäftigt und sich wirklich einmal Gedanken darüber macht, was einen im Leben auch tatsächlich glücklich macht
(An dieser Stelle auch ein besonderer Dank an Marie aka Regendelfin, die sich mit ihrer Liste auf Instagram auch besonders viel Mühe gegeben hat und mich damit zu diesem Post inspiriert hat)
!

 

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1 Frisch gemachtes Bett 

Das Gefühl am Abend in ein frisch bezogenes Bett zu schlüpfen. Vor dem Schlafengehen die Socken ausziehen und mit den nackten Füßen am noch kühlen Bettlaken entlang streichen, sich dann die frisch gewaschene, duftende Decke bis zur Nase ziehen und das Gefühl von totaler Geborgenheit und vollkommender Zufriedenheit für ein paar Sekunden genießen, bevor die nächtlichen Sorgen auch wieder ins frisch gemachte Bett mit mir zurückkriechen.

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2 Die ersten Schneeflocken / die ersten Herbstblätter 

Ich liebe es, wenn mich diese kindliche Euphorie packt, weil ich die ersten Schneeflocken ganz klein und glitzernd vom Himmel flirren sehe oder der Wind im Herbst die ersten braunen Blätter raschelnd von den Bäumen fegt, sie dann auf dem Gehweg knisternd tanzen und sich in großen Bergen am Straßenrand sammeln. Ich benehme mich dann ganz unerwachsen, tolle durch die Straßen und hüpfe und zerpflüge die Blätterhaufen (Alex findet das dann immer peinlich).

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3 Süßkram

Alles was lecker und süß ist. Wirklich alles (na gut, außer Lakritze)! Ich bin ein absoluter Zuckerjunkie und brauche das.

 

4 Bücher

 Ich bin ein fanatischer Leser. Einmal in eine Geschichte eingetaucht fällt es mir unglaublich schwer, das Buch wieder aus der Hand zu legen (egal zu welcher Tages oder Nachtzeit): ich verliere mich in der gelesenen Welt und kann mir alles sehr lebhaft vorstellen. Ich lache, weine und leide mit den Figuren und oft lassen mich ihre Schicksale auch nach Monaten (und Jahren) nicht mehr los. Ich lese bestimmte Bücher auch mehrfach – es fühlt sich an, als würde man Bekannte wiedersehen und ich finde immer wieder neue Details. Ich hänge sehr an vielen Charakteren, was zum Beispiel bei Büchern wie der Game of Thrones Reihe nicht so praktisch ist (WARUM? WARUM hast du sie/ihn getötet G.R.R. Martin?!).

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5 Soziale Medien: Twitter und Instagram

Seit einigen Jahren teile ich mein Leben mit euch in sozialen Netzwerken wie Twitter oder Instagram. Dabei gab es viele Hochs und Tiefs – und nirgendwo konnte ich diese so unverfälscht und ehrlich teilen und loswerden wie „im Internet“. Dabei habe ich unglaublich viele wundervolle Menschen kennenlernen dürfen, die mir ans Herz gewachsen sind und die ich in meinem täglichen Leben nicht mehr missen möchte. Es haben sich tolle Freundschaften ergeben die sogar auch im echten Leben bestand haben.

Ich freue mich immer Twitter und Instagram zu öffnen, zu sehen was ihr so treibt, wie es euch geht und natürlich über alle Kommentare und spannende Unterhaltungen, die man über diese Kanäle führt. Schön, dass ihr da seid!

 

6 Alleine sein

Es gibt Menschen, die können nicht alleine sein und müssen immer etwas zu tun haben oder sich irgendwie beschäftigen. Ich bin manchmal wirklich gerne alleine und schätze diese Ruhepausen sehr, in denen ich auch mal einfach nur am Boden sitze und mich stundenlang mit meinem Kaninchen Maja beschäftige. Oder ewig in der Badewanne liege und meine Haut ganz rosinig und schrumpelig wird. Oder auch einfach nur aus dem Fenster schauen, an einer Tasse Tee nippen und den Gedanken freien lauf lassen.

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7 Backen und Kochen 

Wer mich kennt, und sei’s eben auch nur vom Blog, wird das bestimmt schon erraten haben: ich liebe Kochen und Backen. Es ist ein bisschen wie Magie, aus vielen verschiedenen unscheinbaren Zutaten etwas Leckeres zu zaubern, mit dem ich jemandem eine Freude bereiten oder ein zufriedenes „Mmhhhhmmmm…“ entlocken kann.

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8 Der Soundrack meines Lebens

 Oder: der perfekte Moment.

Es gibt ganz bestimmte Momente im Leben, da ist man vielleicht ganz gedankenverloren mit Musik im Ohr unterwegs und dann kommt er, dieser perfekte Augenblick: ich hebe die Augen von der Straße, sehe, wie die Sonne an einer Stelle am Himmel funkelnd durch die Wolken bricht und dann kommt auch noch der dazu perfekt passendste Song. Ich kann nicht anders als zu Lächeln.

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9 Frühstücken

Was gibt es Schöneres, als sich am Morgen ganz bewusst die Zeit zu nehmen, ein leckeres Frühstück (es muss nicht immer aufwändig sein!) zu machen, um gut in den Tag zu starten. Am liebsten mit einem Herz-Menschen gemütlich am hübsch gedeckten Tisch sitzen (ich habe ein heiß geliebtes Geschirrset bedruckt mit Häschen) und lange Frühstücken, Quatschen und den Stress der Woche vergessen.

 

10 Rückendeckung

Natürlich wäre diese Liste nicht komplett, ohne die Menschen in meinem Leben, die immer ein offenes Ohr für mich haben (auch wenn ich nicht immer reden wollte), die meine Tränen getrocknet haben und die, die auch mit mir geweint haben. Die, die einen einfach nur einmal in den Arm nehmen oder anlächeln und die, die mit mir durch Dick und Dünn, sonnige Zeiten und Unwetter gegangen sind. Freunde, Familie und Partner. Jeder auf seine Art. Ohne euch wäre das alles nicht möglich gewesen. Danke.

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Das waren also die zehn Dinge, die mich sehr glücklich machen.

Über dieses Thema nachzudenken hat mir gezeigt, dass es wichtig ist, sich mit diesen positiven Aspekten des Lebens ab und an ganz bewusst auseinanderzusetzen und sich genau diese wunderschönen Dinge ins Gedächtnis zu rufen und vor allem dort zu behalten. Oft sieht man nur das Negative, die Dinge, die schief gehen, über die man sich ärgert oder die einen traurig machen. Der Stress und die Sorgen des Alltags sind in unseren Köpfen öfters an erster Stelle.

 

Vielleicht habt ihr ja jetzt auch Lust bekommen mal kurz darüber nachzudenken, was euch glücklich macht und was euch ein Lächeln aufs Gesicht zaubert! Ich würde mich riesig freuen, wenn ihr mir vielleicht eines dieser Dinge verratet oder sogar selbst so eine Liste aufstellt (falls ja, postet den Link doch einfach in den Kommentaren, damit ich es auch nachlesen kann ♥).

 

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Hallo ihr Lieben,

heute möchte ich euch zwei der neuen Lippenstifte aus der aktuellen Bloggers Choice LE von Manhattan zeigen, die ich nach langem Suchen in Berlins zigtausenden DMs nun endlich gefunden habe (der typische Beautyblogger Jäger- und Sammlerinstinkt!!).

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Von der LE habe ich schon einges gelesen, unter anderem, dass die Farben von bekannten und beliebten deutschen Beautybloggern kreiert wurden, die sich dafür Inspiration in New York suchen durften. Herausgekommen sind dabei 3 Lidschatten Trios (naja… ne), 3 Lippenstifte (ohja!!) und 3 Nagellacke (uargh…nö), wovon mir leider nur die Lippenstifte gefallen haben, pink – orangerot und rot.

 

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Nach kurzem Swatchen im Laden ist mir sofort die Konsistenz aufgefallen – ganz schön fest und erst mal schwer auf die Lippen zu bekommen. Ihr kennt das bestimmt, wenn der Lippenstift fester ist, (ver)ziehen sich die Lippen ganz schön beim Auftragen, was das ganze etwas schwieriger macht.

 

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Meat me at the District – ein knalliges semi-mattes Pink

Der Name ist für mich leider gar nicht ansprechend – auch wenn ich weiß, dass die Farbe vom Meatpacking District inspiriert wurde. Was hat Fleisch denn mit der knallpinken Farbe zu tun und warum heißt das dann nicht wenigstens „Mettigel Love“ oder „Rumpsteak Ralley“ oder so? Na gut, weil Namen ja nicht das Allerwichtigste sind, kann ich wohl auch mal darüber hinwegsehen…

 

Wenn man den Lippenstift erst mal aufgetragen hat bleibt er auch wirklich da wo er sein soll, was wohl sicher auch an der festeren Konsistenz liegt. Das etwas schwierigere Auftragen nehme ich aber gerne dafür in Kauf, dass ich mir keine Sorgen machen muss und der Lippenstift nicht verrutscht, nicht in die Lippenfältchen kriecht, oder über die Lippen hinaus ausfedert – er bleibt wo er sein soll und das sogar erstaunlich lange.  Nach 3-4 Stunden mit (ausgiebigem) Frühstück bleibt ein pinker/rosaner Stain zurück.

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Die Lippen fühlen sich nicht besonders gepflegt an, was am matten Finish liegt, dass die Lippen nämlich gerne ein bisschen austrocknet. Trotzdem ist der Lippenstift angenehm zu tragen.

 

 

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Papayeah! – ein semi-mattes Orange-Rot

Yeah! Die Farbe ist wirklich fantastisch und für einen Lippenstift aus der Drogerie durchaus außergewöhnlich. Da ich noch keinen ähnlichen Ton besitze, habe ich mich sehr über dieses Drogerieschnäppchen gefreut.

Auch hier das gleiche „Problem“ wie Meat me at the District – ich fand die Farbe sogar noch ein bisschen schwieriger im Auftragen (vielleicht stelle ich mich aber auch einfach blöd an – das möchte ich natürlich nicht ausschließen!!). Dabei hatte ich besonders Probleme eine genaue und schöne Kontur hinzubekommen, denn filigranes und feines Arbeit während sich die Lippen wegen der festen Konsistenz ziehen ist gar nicht so einfach.

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Nach etlichen Q-Tips habe ich es dann auch geschafft und mag das Ergebnis sehr.

Im Vergleich zum pinken Ton, musste ich 2-3 mal über die Lippen fahren, um ein gleichmäßiges Ergebnis zu erzielen.

 

 

Fire Escape – ein semi-mattes Rot

Auch wenn es eine tolle Farbe ist (,die vermutlich vielen Typen stehen wird) war mir das Auftragen hier einfach zu schwierig. Roter Lippenstift muss sehr präzise aufgetragen werden, sonst sieht es gleich sehr unprofessionell und unschön aus. Leider habe ich nach dem Auftragen eher ausgesehen, als hätte ich Spaghetti mit Tomatensoße ohne Besteck gegessen und habe die Farbe deswegen nicht mitgenommen.

 

 

 

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Insgesamt ist die Kollektion mit Lidschatten und Nagellack nicht so mein Fall, vor allem den Lack Green & Bronx (olivegrün mit goldenem und roten Glitter) finde ich gruselig und schauderhaft und frage mich, ob als Inspiration der Inhalt der Abwasserkanäle New Yorks herhalten musste.

In wie weit die Farben also wirklich die Blogger Community repräsentieren soll, darf jeder selbst entscheiden.

 

Trotzdem sind zumindest die beiden Lippenstifte wirklich zu empfehlen, denn sie punkten mit außergewöhnlichen und trendigen Farben in semi-mattem Finish, das besonders lange hält, nicht in die Lippenfältchen kriecht und deswegen sehr angenehm zu tragen ist. Für 3,99€ stimmt das Preis-/Leistungsverhältnis und ihr könnt euch über leuchtende Lippen im Herbst freuen!

 

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Einen Überblick über die gesamte Kollektion findet ihr bei Honey and Milk und bei Funnypilgrim, die unter anderem auch an der Entstehung in New York mitgearbeitet haben!

 

Wie gefällt euch die Bloggers Choice Collection und fühlt ihr euch als Blogger repräsentiert /wurde auch der Geschmack von “Nicht Bloggern” getroffen? 

Gäbe es ein besonderes Produkt oder eine bestimmte Farbe, die ihr gerne für Manhattan kreiert hättet? Ich bin gespannt und freu eich über eure Meinung!

 

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Seit ungefähr eineinhalb Jahren bin ich jetzt klein Blondschopf mehr.

Ich färbe meine Haare jeden Monat mit einer permanenten Intensivtönung (Syoss Sweet Brunette), einen Monat nur den blonden Ansatz, dann wieder das komplette Haar.

Anfangs war die Farbe auch noch ein schönes dunkelbraun, aber mit jedem Färben wurde die Farbe in den Längen intensiver und dunkler, bis hin zu fast schon schwarz. Nach einem Jahr fiel mir auf, dass sich meine Haare im unteren Viertel nicht mehr schön angefühlt haben. Irgendwie strohig, plastikähnlich – als würden tausende Schichten Farbe daran kleben.

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Beim Anschauen alter Fotos kam schon oft der Wunsch auf, wieder helle Haare haben zu wollen und ihr wisst ja, man will immer das, was man gerade nicht haben kann, oder das, was unglaublich schwer zu bekommen ist…
Ich habe also das halbe Internet nach den besten Tipps „von dunkelbraun zu blond“ durchsucht und habe diese Tipps gefunden:

 

  • wie ich an einem Tag von schwarzen zu blonden Haaren kam (eher „wie ich an einem einzigen Tag meine Haare total ruinierte“)
  • von schwarz zu blond in 3 Wochen (oder „wie ich 14 Tage lang eine Mütze tragen musste, weil meine Haare unter anderem orange, fleckig und grün waren)
  • von dunkelbraunen Haaren zu blonden Haaren innerhalb eines Jahres („warten warten warten und nochma warten, Strähnchen, Strähnchen, noch mehr Strähnchen)
  • Haarfarbenentferner wie z.B. ColourB4

 

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Bei ColourB4 hab ich dann die Öhrchen gespitzt:

Ein Mittel, dass man zuhause anwenden kann, dass ohne Ammoniak und Wasserstoffperoxid funktioniert (und die Haare nicht schädigen soll), dass die dunkle Farbe aus dem Haar herausziehen soll (auch nach mehrmaligen Färbens) und die darunterliegende hellste Farbe des Haares freilegen soll. Noch dazu für ca. 13€ erhältlich (Amazon/Müller). Es gibt eine „normale“ Ausführung, für hellere Farben und einmaliges Färben und eine „extra“ Ausführung für dunkle Farben und mehrmals gefärbtes Haar. Ich habe mich für Extra entschieden.

 

Nach intensiven Nachforschungen und gefühlt zigtausend Erfahrungsberichten, hab ich mir dann zwei Packungen bestellt und konnte kaum erwarten loszulegen.

Die Hoffnungen waren gleichzeitig groß (bei vielen hat das Zeug wahre Wunder gewirkt) und klein (bei manchen war das Ergebnis eher subtil).

 

Wie funktioniert das?

Ganz vereinfacht erklärt: Die Farbmoleküle der künstlichen Farbe, die sich beim Färben in den Haaren festsetzen werde durch das Auftragen von ColourB4 „gelockert“ und können dann durch langes Ausspülen mit Wasser aus den Haaren gewaschen werden.
 

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Die Handhabung ist für jeden, der schon mal seine Haare getönt/gefärbt hat ganz einfach: man kippt das kleine Fläschen A in das große Fläschen B, schüttelt 30 Sekunden und klatscht das ganze auf die Haare. Ich habe für meine langen (aber dünnen) Haare nur ein Päckchen gebraucht.

Hilfe habe ich mir von meinem Haarfärbe-Assistenten Alex geholt, der das Mittel mit einem Färbepinsel gleichmäßig aufgetragen hat.

Dann habe ich meine Haare mit Frischhaltefolie eingewickelt (UNBEDINGT TUN – warum erzähle ich euch gleich), ein Handtuchturban darüber aufgesetzt und genau 60 Minuten gewartet.

 

JA – ihr hattet mich auf Twitter und Instagram vorgewarnt.
ColourB4 stinkt wie die Hölle !!

Buchstäblich Hölle, vielleicht ist das ja der Raumduft in Satans Büro oder so: schwefelig, nach verfaulten Eiern – undefiniertbar ekelhaft.

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Und JA – ihr hattet Recht, aber die Geruchsentwicklung lässt sich durch den Frischhaltefolienturban wirklich eindämmen und ist während der einstündigen Einwirkzeit so nur ganz leicht wahrnehmbar und stört nicht so schlimm.

Die Überraschung dann nach 60 Minuten: unter der Frischhaltehaube waren meine Haare tatsächlich sowas ähnliches wie blond… oder orange.
 
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Danach soll das Haar 10 Minuten ausgespült werden. Klingt einfach.

Aber 10 Minuten Ausspülen können sooooo lange sein. Dabei müssen die Haare unter laufendem Wasser immer wieder ausgekämmt/mit den Händen bearbeitet werden, damit die Farbmoleküle, die man mit der Stinkepampe gelockert hat auch wirklich weggespült werden.
Dabei braucht man vermutlich ca. 3 Badewannen Wasser und bekommt schrecklichen Armmuskelkater.

Danach gibt man eine Art Pflegeshampoo auf das Haar, dass man eine Minute lang gut aufschäumt und dann wieder 10 Minuten auswaschen soll (ehrlich – nochmal zehn Minuten,..oooaarrrr neeein!!). Zu guter Letzt noch einmal Pflegeshampoo und noch einmal 2-3 Minuten Waschen.

 

GESCHAFFT!!

 

Gespannt in den Spiegel geguckt und….

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….. meine Haare waren wieder dunkel.

 

Große Enttäuschung.

 

 

Nach dem ich meine Haare trocken geföhnt habe konnte ich mir ein genaues Bild vom Ergebnis machen.

  • Der Ansatz meiner Haare war relativ hell geworden – ich würde es ein Karamellbraun  nennen.
  • Ungefähr 4cm nach dem Ansatz wurden die Haare dann wieder ein dunkler Braunton, ein umgekehrtes Ombre also!
    Ombre klingt cool – umgekehrt eher weniger cool.
  • Im Vergleich zu den fast schwarzen Haaren zuvor ist trotzdem ein eindeutiges Ergebnis zu erkennen: die Haare wurden von schwarz auf schokobraun (teilweise mit Orangestich) aufgehellt. Meine Vermutung ist, dass die Farbschicht der künstlichen Farbpigmente um das Haar von ColourB4 tatsächlich entfernt wurde, aber dass die dunkelbraune Farbe vielleicht ein Rückstand von dunklen Pigmenten ist, die in mein Haar eingedrungen ist.
  • In der Anleitung wird deutlich gesagt, dass genau das bei porösen/blonden/feinen Haaren passieren kann – die äußere Schuppenschicht der Haare ist beschädigt und die Farbpigmente setzen sich zu sehr fest.

 

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  • Das Haargefühl hat sich deutlich verbessert. Ich habe nicht mehr das Gefühl strohige, farbverklebte Längen zu haben, man spürt richtig, wie diese Plastikfarbschicht vom langen Färben der Haare entfernt wurde. Gleichzeit wurden meine Haare von der Behandlung nicht geschädigt.
  • Leider riechen die Haare (nur im nassen Zustand) noch immer nach der stinkigen Höllenpampe. Das soll anscheinend erst nach 4-6 Wochen aufhören.

 

 

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Auch wenn ich nicht blond geworden bin hat sich die aufwändige Behandlung für mich persönlich gelohnt. Meist ist die Haarfarbenveränderung nach der ColourB4 Anwendung auch nicht abgeschlossen, sondern es ist nur eine Vorbereitung für ein weiteres Vorgehen wie z.B. eine Blondierwäsche/Tönen etc.

Bitte lest die Anleitung dringend ganz genau durch, damit ihr auch das für euch bestmögliche Ergebnis erzielen könnt, denn die Schritte und Ausspülzeiten sind dringend zu beachten, sonst macht ihr euch die Mühe umsonst.

Im Fragen & Antworten Teil gibt es noch extra Erklärungen für mögliche Probleme.

 

Würde ich es weiterempfehlen?
Ja und Nein zugleich, denn das hängt vermutlich ganz von euch und euren Erwartungen an das Produkt ab.

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Realistische Erwartungen.
Das ist wirklich schwer, denn natürlich erhofft man sich doch irgendwie, dass man danach auf wundersame Weise wunderschön helles Haar bekommt. Mir war zwar klar, dass ColourB4 kein heiliger Gral ist, aber insgeheim habe ich doch ein bisschen gehofft.
Man muss damit rechnen, dass die Haare vielleicht gar nicht darauf reagieren, die nächsten Tage wieder nachdunkeln oder vielleicht sogar leicht orange oder fleckig werden können (dafür habe ich mir zuvor einen Hut gekauft, mit dem ich im Notfall das Fiasko hätte verstecken können).
Für mich ist das Ergebnis jedenfalls in so weit positiv, dass die dicke schwarze Farbschicht entfernt wurde und sich die Haare viel besser als zuvor anfühlen.

Hier seht ihr noch mal ein vorher/nachher Foto, mit dem Ergebnis am Tag nach der Anwendung.

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Mein ColourB4 Erlebnis liegt jetzt gut 3 Wochen zurück und ich freue mich riesig, nächste Woche endlich einen Friseurtermin zu haben.
Der helle Ansatz war für mich kein direktes Problem, aber wunderschön fand ich es nun auch nicht. Ich bin gespannt ob mein Friseur mir nächste Woche auf dem Weg zu helleren Haaren helfen kann und werde euch natürlich auf dem Laufenden halten!

 

Und jetzt bin ich natürlich super gespannt, ob ihr schon Erfahrungen mit ColourB4 gemacht habt oder ob ihr vielleicht eine ganz andere Lösung für mein dunkel nach hell Problem gewählt hättet!
Vielleicht konnte ich euch auch ein bisschen bei der Entscheidung helfen, ob ColourB4 etwas für euch ist und auch so manche Erwartungen relativieren. Hattet ihr auch schon mal ähnliche Haarprobleme oder “so eine Haarstory”?

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Meine Damen und Herren,

 

herzlich willkommen zu meiner allerersten Blogparade!
Wie ich euch ja schon erzählt habe, läuft derzeit eine tolle Blogparade unter den Berliner Bloggerinnen, bei der ich mich sehr gerne beteiligen wollte:
Jeden Tag steht eine andere Kosmetikmarke im Fokus, mit der dann ein Augenmakeup, Look oder Nageldesign kreiert wird!

 

Nach einem Blick in meine Schminkschublade musste ich kurz puzzeln, von welcher Marke ich wohl genügend Produkte besitze, um damit auch einen kompletten Look zu schminken.

(Ich habe dabei folgendes festgestellt

a) ich benutze viel zu wenig meines Schubladeninhalts 

b) einige Farben sind so grässlich und grauenhaft, dass mir klar wird, warum ich so wenig  benutze

c) ich habe keine eindeutige Lieblingsmarke, eher viele Lieblingsteile aus allen Preissegmenten)

 

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Wie ihr aus der Überschrift also schon erraten könnt – ich hab mich für Manhattan entschieden. Manhattan ist in fast jeder Drogerie erhältlich und die Produkte kenne und benutze ich schon seit meiner Jugend (ja – auch ich habe mich als Schminkanfängerin in den 90ern an zu viel schwarzem Kajal und blauen Lidschatten vergriffen)!

 

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BB Cream 9 in 1 Longlasting 

Zu dieser BB Cream greife ich ganz gerne wenn es sehr warm ist und ich sowieso Angst habe, dass mein Makeup durch Schwitzen „verrutscht“. Die Deckkraft empfinde ich eher gering, gerade so, dass das Gesicht ebenmäßig und mattiert wirkt. Weniger ist manchmal eben mehr!

Powder Rouge – Tender Touch

Achtung: wirklich gute Farbabgabe! Bei „Cherry Chic 36M“ muss man wirklich aufpassen, sonst sieht man gleich leicht geohrfeigt aus. Die Farbe ist ein kräftiger magenta-pink Ton, den ich gerne im Alltag trage. Mit der Farbe „Golden Brown 39W“ habe ich die Wangenknochen konturiert – lässt sich aber im Sommer auch super als Bronzer einsetzen.

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Mega Lash – Extreme Volume & Curve Mascara

Was soll das denn für Bürstchen sein?, dachte ich ich mir, als ich die Bürste mit drei Knubbeln gesehen habe. Ziemlich unkonventionell und etwas gewöhnungsbedürftig beim Auftragen, aber die Konsistenz der Mascara ist wirklich gut (die meisten Mascaras sind mir entweder zu dünnflüssig oder zu dickflüssig) und durch ein zweites Tuschen habe ich ein schönes Ergebnis erzielt.

Colour Splash – Liquid Lip Tint

ICH – LIEBE – IHN.
Ehrlich – das ist zur Zeit mein allerliebstes Lippenprodukt, denn der Lip Tint trocknet schnell, hat eine wunderschöne Farbe und ist so verschmiersicher, dass ich ihn sogar letzte Woche zur einer Hochzeit ganze 9 Stunden sorgenfrei getragen habe. Auch Essen oder Trinken machen ihm nichts aus, und falls doch ein bisschen Farbe im Lippeninneren verschwunden sein sollte, kann man problemlos nachlegen (sogar ohne Spiegel).  Ich trage auf dem Foto die Farbe 64M Berlin Berry.

Eyemazing Effect Eyeshadow

Schöne Farbkombinationen, gut pigmentiert und nicht so bröselig – mir gefallen die Quads ganz gut, denn mit den vier auf einander abgestimmten Farben kann man ein schönes Augenmakeup zaubern. Einzig bin ich kein großer Fan von schimmernden Lidschatten, aber der Schimmer ist für mich gerade noch okay (nicht wie bei manch anderem Lidschatten – Diskokugel-Alarm!!).

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*hust hust* Eyebrow sylist set – Essence

Tut mir Leid, ein Cheat – Produkt ist auf jeden Fall erlaubt, denn meine Augenbrauen .. ja.. meine Augenbrauen… das ist wohl meine kleine Gesichtsproblemzone. Unter der rechten Braue habe ich eine lange Narbe, auf der natürlich auch keine Haare wachsen und deshalb immer ordentlich aufgefüllt werden muss. Noch dazu sind meine Brauen von Natur aus so hell, dass ich sie unbedingt nachziehen muss, damit mich niemand fragt „Entschuldigen Sie, aber ich glaube Ihre Augenbrauen sind ihnen abhanden gekommen, oder?!“. Für Tipps wie ihr Eure Augenbrauen in Form bringt wäre ich sehr dankbar!

 

 

Hier könnt ihr das Augenmakeup nochmal genauer sehen, mit einer kleinen Anleitung, welche Farbe ich wo verwendet habe.

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Im Augeninnenwinkel verwende ich gerne eine schöne helle und neutrale Farbe, das bringt die Augen so richtig zum Strahlen. Da ich im Moment totaler Cat Eye Fan bin, habe ich einen Wing ohne Eyeliner mit dem dunkelsten Lidschatten geschminkt und etwas verblendet.

 

Der Look ist nicht unbedingt mein persönlicher Alltagslook (ich bin einfach oft zu faul mir am frühen Morgen die Augen kunstvoll anzupinseln), aber dennoch nicht zu ausgefallen und lässt sich deshalb zu vielen Anlässen und Outfits gut kombinieren!

 

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Habt ihr eine Lieblings-Kosmetikmarke mit der ihr einen kompletten Look schminken könntet? Ich bin gespannt wie euch mein Manhattan-Look gefällt und würde mich freuen, wenn ihr mir eure Augenbrauen Geheimtipps dalasst (ich werde alle ausprobieren)!

Morgen geht’s mit Melli weiter mit der Blogparade, wer aber gerne nochmal die bisherigen Looks anschauen möchte, findet die Übersicht hier

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