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Perfectionista.

  Blogpost schreiben! Juhuu! Thema?! Schon gefunden. Bilder?! Schon gemacht.   Bearbeiten und Text schreiben?! Hmm… mach ich   m o r g e n .   Diese Unterhaltung mit mir selbst habe ich in den letzten Wochen fast täglich geführt. Zuerst war der Stress in der Uni, die Prüfungen und das viele Lernen schuld. Dann war ich einfach zu müde, zu gestresst, hatte Familienbesuch, einfach keine Zeit, … Aber eigentlich,… war ich mir nur selbst im Weg. Wenn ich einen Blogpost schreibe, bin ich Perfektionist – und ich hasse das, wirklich.

Hat da jemand Gewinnspiel gesagt?

Ihr Lieben, es tut mir wirklich Leid, dass es hier gerade so ruhig ist. Ich habe mich zwar schon wieder von der Hochzeit unserer Freunde in Polen erholt (oh ja – es gab Vodka), aber gerade habe ich mit der Klausurenphase in der Uni zu kämpfen…     Nach so langer Zeit in der ich nicht mehr lernen musste, ist es ganz schön schwer sich wieder aufzuraffen, um sich Zahlen, Daten und Fakten in den Kopf zu prügeln.     So viele Klausuren – so nervös. (Ich habe leider noch keine gute Strategie zum Lernen etwickelt – vermutlich wird es auf das gute alte Bulimie-lernen hinauslaufen: alles Wissen in kurzer Zeit in den Kopf reinstopfen – alles Wissen genau so schnell wieder aus dem Kopf leeren)     Wenn ich Stress habe brauche ich immer einen Ausgelich: Da meiner (leider) noch nie Sport war (ich hab’s mehrfach versucht, aber es macht mir einfach keinen Spaß!), ist mein Stressausgleich ESSEN! Nicht, dass ich sonst sowieso auch schon immer eine Menge esse, bei Uni Stress würde ich …

Pictures of my life [Eyes like a shutter, mind like a lens]

  Fotos machen. Aber so richtig!   Kennt ihr das noch? Vor Instagram, iPhone und Co hat man das mit einer Kamera gemacht, ob kleine DigiCam, Einweg-Knispe im Urlaub, oldschool analog Kamera oder digitale Spiegelreflex. Mir hat das Einfangen von Momentaufnahmen des Lebens schon immer Spaß gemacht, auch wenn man leider oft Stimmungen und Licht auf Fotos nicht immer so gut darstellen kann und man dann später ein klein bisschen traurig denkt „irgendwie langweilig und gar nicht so traumhaft schön, wie ich das vorhin aber fand!“.   Ich bin auch nicht so gut mit Worten – beim Beschreiben wie es mir geht oder wie ich mich fühle, bin ich oft überfragt und antworte oft mit „Alles gut danke!“, weil das die einfachste Antwort ist, ohne dass man sich erkären muss.   Deswegen habe ich irgendwann angefangen all die Dinge, die mich so beschäftigen mit der Kamera festzuhalten.