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Ich will nicht nach Berlin

Dicke Motoren. Dicke Motoren die wenig verbrauchen. Hochseewindparks und Solarpanele. Ein bisschen auch Kernkraftwerktechnologie. Und Maultaschen!

Es gibt so einiges was dieses Land gut kann. Nur innovative Musik – die gehört leider nicht dazu. Macht aber nichts. Der erste Verbrennungsmotor wurde ja auch nicht in Deutschland gebaut. (Irgendwas mit Holland und so.) Und doch schwappt manchmal etwas durch, was trotzdem ein Ohr wert ist. Wenn auch spät.

Zugegeben: wessen Album auf #1 der Verkaufscharts landet, den kann man schlecht als Geheimtipp bezeichnen. Und trotzdem tu ich es, weil ich die Band erst kürzlich entdeckt habe.

Kraftklub heißt die Band. Auf erfrischende Art und Weise verbindet sie Rap und Indie und die Texte sind auch nicht ganz unclever.
Zugegeben – und hier schließt sich der Kreis zur Einleitung – das ganze klingt als hätte man Art Brut und Franz Ferdinand in den SmoothieMaker von Horst Fuchs geworfen. Und deshalb hätten wir es schon 2006 erwartet. Aber besser spät als nie! Kraftklub machen nämlich richtig gute Laune, der Beat treibt gut nach vorne und dass das Zeug tanzbar ist muss nicht lange bewiesen werden.

Dazu eine Prise Humor und unbedacht zeitgenössisch. Was wir hier hören klingt spätestens nächstes Jahr alt, aber das macht nichts. Im Gegenteil – herrlich unverkrampft fühlt sich das an!

Und weil das ganze im Wohnzimmer immer nur halb so viel Spaß macht SCHREIT es förmlich nach einem Livekonzert. Und genau das werden wir tun. Die Zebrabloghausherrin weiß noch nichts von ihrem Glück, aber sie hat seit gestern ein Ticket für den 5.5. … Naja, vermutlich weiß sie es jetzt…

Wir berichten! Und jetzt noch was auf die Ohren …

httpv://www.youtube.com/watch?v=bV37CClYr-U

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