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Countdown [ROCK IM PARK 2012]

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Tausende von Menschen, die sich wie paralysiert rhythmisch zum Takt der Musik und den dröhnenden Bässen bewegen.
Tausende Stimmen die gemeinsam singen, schreien, grölen.
Tausende Hände die gleichzeitig klatschen und in die Luft gehoben werden.

 

Endlich wieder Rock im Park.

 

Tausende Menschen, die einander betrunken und nicht mehr ganz so frisch duftend (aka Festival  Eau de toilette naturelle)  anrempeln, mit Bier übergießen oder pöbeln.
Tausende Menschen die Dixi Klos aussehen lassen wie ein grauenhaftes Armageddon.
 
Auch das ist Rock im Park.
 
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Aber wer schon einmal auf einem Festival war, weiß wie das ist.

Da nimmt man die siffigsten Dixis und rüpelhaftesten Rempler einfach hin, weil man sich vom Spirit und der Atmosphäre der kollektiven Stimmung anstecken lässt. Sich im Sog der Musik einfach treiben lässt. Die Augen schließt und ein grinsen über die Lippen huscht, weil man spürt wie der Bass den ganzen Körper durchdring. Man Eins mit tausenden Menschen wird, die ihre Körper wie in Hypnose hin und her, auf und ab wiegen.

Keine Idividuen, eine pulsierende Masse.

 

Und darauf freue ich mich jedes Jahr aufs Neue.

Auch wenn wir dieses Jahr auf expliziten Wunsch des Lieblingsjungen nicht auf dem Festivalgelände übernachten, sondern superspießig ein Hotel in der Nähe des Hauptbahnhofs haben (weil man wird ja nicht jünger, sagt der Lieblingsjunge).

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So werden wir uns dann nicht verschwitzt in Schlafsäcke, sondern in weiche Federbetten kuscheln, nicht mit Wasser aus dem Kanister schnell die Zähne putzen und katzenwäsche machen, sondern eine schöne heiße schaumblubbernde Dusche nach dem Bad in der Menge verschwitzer Körper genießen.

Wir werden nicht von Menschen geweckt die gegen 4.30 Uhr mogens betrunken in unser Zelt fallen (und dabei ein Loch in die Zeltwand reißen), sondern nur vom Klingeln unseres Weckers nach einer guten Mütze Schlaf.

Es gibt nicht die übrigen kalten und angekokelten Steaks (ohne Beilage)  vom Einweggrill von gestern nacht, sondern ein leckeres Frühstück mit Brötchen, Obst und Kakao.

 

 

Call us spießig.

Aber klingt irgendwie gut, oder?

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Seid ihr auch festival-erprobt?
Was liebt und hasst ihr an Festivals und besucht ihr dieses Jahr auch eines?

 

 

Diese Woche habe ich noch ein paar Festival-related Posts für euch (Festival Fashion, What’s in my Bag?)

Ich hoffe ich gehe euch damit nicht auf die Nerven ♥ 

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2 Kommentare

  1. Mich ziehts eigentlich jährlich zu Festivals. Dieses Jahr steht bei mir das Southside an und die Vorfreude ist wirklich riesig. :)
    Rock im Park bzw. Rock am Ring hat mich dieses Jahr extrem gereizt, weil das Line-Up einfach genial ist, aber letztendlich war es mir dann gegen Ende doch viel zu teuer. Die Idee mit dem Hotel ist jedoch ganz nett, vor allem da es irgendwie stimmt, dass man auch nicht jünger wird und die ganzen Festivals schon sehr an den Kräften zerren ;) Nehm ich mir vielleicht für nächstes Jahr vor (evtl. sogar Rock im Park)!

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