Food, Little Presents
Kommentare 1

When life gives you lemons [… mach Zitronencreme draus!!]

curd1

Heute gibt’s wieder mal was für die Rubrik ‘Kleine Geschenke’ – und zwar aus Gründen!

 

Wie oft braucht man mal ein kleines Mitbringsel, hat aber absolut nichts zur Hand außer vielleicht ein Päckchen Gummibärchen? Eben!! So ist es mir erst vor ein paar Tagen ergangen, weshalb ich dann panisch Küchen- und Kühlschrank durchforstet habe.

 

Gefunden habe ich nicht wirklich viel – außer Zitronen.

curd8

 

Und da hatte ich einen Geistesblitz – L E M O N   C U R D!!!

Lemon Curd ist eine Art Zitronencreme, die ich in England kennengelernt habe. Sie schmeckt intensiv nach Zitrone (aber nicht bitter) und ist vielseitig lecker: auf Toast und Brot, Scones, als Topping für Cupcakes, in Macarons, zu selbst gemachten frischen Waffeln, als Füllung für Kuchen,.. ihr seht schon, man kann diese köstliche Creme wunderbar kombinieren. Noch dazu braucht man wenige Zutaten und kann sie innerhalb von 30 Minuten zubereiten!

 curd6

*  3-4 Zitronen  (150ml Zitronensaft)

*  Abrieb von 1-2 Zitronen

*  3 Eier (möglichst Bio)

*  250 gr Zucker

*  70 gr Butter

 

Gläschen zum Abfüllen!

 

eventuell: 1 Vanilleschote

curd_2sogehts

 

* Die Gläschen zum Abfüllen müssen sauber sein, deswegen zuvor mit heißem Wasser spülen.

 

* Zuerst die Zitronen gut waschen und dann die Schale von 1-2 Zitronen abreiben, je nachdem wie zitronig man die Creme mag. Die abgeriebene Schale kurz beiseite stellen.

 

* Für die 150ml Saft jetzt die Zitronen halbieren (man braucht je nach Größe so 3-4), auspressen und 250gr Zucker abwiegen. In einer Schüssel die 3 Eier aufschlagen und mit einem Schneebesen gut verquirlen.

 

curd7

 

* Jetzt die Butter in einem Topf auf mittlerer Hitze zerlassen, dann Zitronensaft, Zitronenschale (nehmt erst einmal die Hälfte, und schmeckt am Ende der Kochzeit nochmals ab – zitroniger geht immer) und Zucker hinzugeben und verrühren. Dann gleich die Eiermasse dazugeben.

 

* Wer möchte und eine Vanilleschote zur Hand hat, kann diese auskratzen und auch hinzufügen (schmeckt wirklich besonders gut in der zitronigen Creme).

 

curd5

 

* Jetzt beginnt der anstrengende Teil:

das ganze auf mittlerer Hitze rühren, bis die Creme andickt. Nicht kochen!!

 

Das ganze dauerte bei mir 10-15  Minuten – wer das  mit einem (Zucker-) Thermometer überwachen möchte, die Creme dickt bei ca. 80-90°C an.

Nicht verzagen, ich habe die Creme schon oft gemacht und jedes mal frage ich mich wieder: hab ich was falsch gemacht? Wann wird es denn jetzt endlich cremig?! Aber es funktioniert wirklich, versprochen.

 

* Dann in die vorbereiteten Gläschen abfüllen und abkühlen lassen.

 

 curd3

 curd2

 

Die Creme muss im Kühlschrank aufbewahrt werden und hält sich dort 1-2 Monate (ne, so lange hält die niiiiiiiemals, die ist immer viel schneller aufgegessen :)

 

Anstelle von Zitronen kann man auch Orangen nehmen, dann sollte man den Zuckeranteil jedoch reduzieren (180gr Zucker fand ich genug). Ich habe aber auch davon gelesen, dass man Beerenfrüchte für Curd verwenden kann, habe das selbst aber noch nicht ausprobiert.

 

Jetzt wünsche ich euch viel Spaß beim Nachkochen, selbst Essen oder Verschenken! Ich bin total gespannt, wie euch diese englische Köstlichkeit schmeckt, deswegen würde mich sehr freuen, wenn ihr mir einen Kommentar da lasst, wie es geklappt hat! ♥

 

 fillergraphic

1 Kommentare

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>