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Cinnabun Swirl Cake {Rezept: Zimtschneckenkuchen}

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Hmmm, Zimtschnecken.. das wäre jetzt was.
Aber das dauert immer so lange. Hefeteig machen, gehen lassen, Kneten, gehen lassen, füllen, ausrollen… Wenn das nur schneller ginge…

STOP! HALT! MOMENT!! Das geht doch schneller, oder?!

Höchste Zeit also ein Rezept zu kreieren, das genauso lecker schmeckt wie Zimtschnecken, aber ratz fatz schnell geht! Ich hab mich sofort dran gemacht, die Küche meiner Mutter in Schutt und Asche (oder eher in Zimt und Zucker, hihi) zu legen und hatte super viel Spaß beim Experimentieren.
In der Tat sogar so viel Spaß, dass ich komplett vergessen habe das Rezept aufzuschreiben, weil ich mich so über meine leckere Kreation gefreut habe… Ich Döspaddel.

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Genau deswegen habe ich mich am Sonntag noch einmal in meine Testküche verzogen, habe ordentlich Stift und Zettel bereit gelegt, alles abgewogen und notiert, damit ich euch diesmal mein Blitzrezept für diese Eigenkreation verraten kann!

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Zutaten für den Teig:

  • 220 gr Mehl
  • 110 gr Zucker
  • 150 ml Milch
  • 100gr Butter sehr weich/fast flüssig
  • 4 gestrichene TL Backpulver
  • 1 Ei
  • 1 Vanilleschote oder Vanillemühle
  • 1 Prise Salz
  • 1-2 EL Rum

Zutaten für die Zimtfüllung:

  • 70 gr weiche Butter
  • 80 gr brauner Zucker
  • 1 EL (ca. 25 gr) Mehl
  • 1 EL (ca. 20 gr) gemahlene Hasenüsse (kann auch durch Mandeln/ 1 TL Nuss-Nougat Creme oder 10 gr mehr Zucker ersetzt werden)
  • 1 EL Zimt (wer kein so großer Zimt Fan ist, nimmt am besten erst mal zwei vorsichte TL und tastet sich an die Zimtigkeit ran)

Für den Zuckerguss:

  • 100gr Puderzucker
  • etwas Milch, Rum und evtl. Vanillearoma

 

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* Alle trockenen Zutaten in eine Rührschüssel geben: Mehl, Zucker, Backpulver, Vanille, Salz vermischen. Milch, Ei und Rum dazugeben und alles gut verrühren.
 
* Butter in der Mikrowelle oder in einem Topf auf dem Herd schmelzen, ebenso in die Schüssel geben und glatt rühren.

* Teig in eine gefettete und gemehlte flache Kuchenform oder Auflaufform geben und kurz beiseite stellen. Währendessen den Ofen auf 170-180°C Ober- Unterhitze (oder 160° Umluft) vorheitzen.

* Füllung zubereiten: in einer Schüssel die Butter für die Zimtfüllung ziemlich weich machen/schmelzen lassen. Dann Zucker, Mehl, Nüsse und Zimt zugeben und gut verrühren.

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* Mit einem Teelöffel die Füllung klecksweise auf dem Kuchenteig verteilen und dann mit der Hinterseite eines Besteckteils durch den Teig fahren und die Zimtfüllung vorsichtig unterheben und verwirbeln.
 
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 Wie geht das jetzt nochmal mit den Zimtwirbeln?!
(bitte entschuldigt das Videoformat, leider habe ich hochkant gefilmt – hust hust Anfängerfehler!!)

 

 

* Ab in den Ofen! Den Kuchen auf mittlerer Schiene für 25-30 Minuten backen!
Nach 20 Minuten in den Ofen spitzen und Bräunungsgrand im Auge behalten – ob der Kuchen durch ist erkennt man mit dem Holzstäbchentest (oder einfach mit einem Löffel eine Ecke naschen – das ist meine bevorzugte Methode!)

Anmerkung:
im Umluftofen meiner Mutter hat der Kuchen ca. 32 Minuten gebraucht, im Backofen in Berlin mit Ober-Unterhitze nur 25 Minuten, wobei ich den Kuchen nach 20 Minuten mit Alufolie abgedeckt habe, damit er mir nicht zu dunkel wird.

* Den Kuchen nach dem Backen 5 Minuten abkühlen lassen, dann mit ca. 100gr Puderzucker, Milch, Rum und eventuell Vanillearoma einen Zuckerguss anrühren und diese mit einem Teelöffel auf den warmen Kuchen träufeln, bis alles verteilt ist.

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Ich mag diesen Kuchen, weil man einfach alle Zutaten in einer Schüssel zusammen mischen kann und er ratz ratz geht! Auch wenn er einfach ist, ist er trotzdem der Star beim Kaffeekränzchen und auch nach ein paar Tagen noch sehr saftig und lecker (bei mir hält er aber nie so lange, nach 2 Tagen ist alles weggefuttert)!

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Ich bin froh, dass mir die Missions Zimtschneckenkuchen am Ende doch noch gelungen ist und bin schon gespannt ob er euch genau so gut schmeckt wie mir.
Viel Spaß beim Nachbacken!

Wenn ihr mögt, könnt ihr euren nachgebackenen Kuchen mit #CinnabunSwirlCake taggen, dann kann ich mir all eure zuckersüßen Backergebnisse auch anschauen!

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12 Kommentare

  1. Juhuuu, da ist er :D

    Freu mich schon, ihn nach Ostern auszuprobieren – und ich glaube, ich mache die Woche noch eine fastentaugliche Variante und hoffe, dass sie wird ^^

    Bussal

    • Oh, auf die tastentaugliche Variante bin ich aber auch gespannt! Sag Bescheid, wie es geklappt hat :) Das könnte mit Weight Watchers eine tolle Alternative sein für den Moment!!

      Liebste Grüße!

  2. Hallo meine liebe Katha,
    ich freue mich, dass du das Rezept noch einmal ausprobiert und niedergeschrieben hast :) Wenn alles klappt (wonach es grad leider nicht aussieht, aber ich gebe die Hoffnung nicht auf), hab ich ab Donnerstag Urlaub und dann wird der auch hier im kleinen Outback nachgebacken <3 Ich werde berichten :D
    Liebe Grüße
    Karina

    • Liebe Karina,
      ich bin zwar jetzt ein bisschen spät mit dem Antworten, aber ich freu mich, dass Du den Kuchen ausprobiert hast (Twitter sei Dank haben wir dort ja schon drüber gesprochen).
      Es ist einfach einer der schönsten Dinge der Welt, wenn jemand etwas nachbackt und sagt “war gut” <3 <3

      Liebste Grüße,
      Katha

  3. Rike D sagt

    Juhuu, auf das Rezept hab ich seit dem ersten Inta-Foto gewartet – danke dafür!

    Und: Danke für das “Döspaddel”! Das Wort hab ich außerhalb meiner Familie wirklich noch nie gehört!

    So, und jetzt bin ich in der Küche, zimtwirbeln…

    LG

    Rike

    • Hihihi, wirklich?!
      Ich weiß gar nicht so genau woher das “Döspaddel” kommt – ich glaube ich habe das, als ich klein war, mal von irgendjemandem aufgeschnappt und fand es einfach super cool :D

      Ich freu mich übrigens sehr, dass Du Dich auch freust <3

  4. Wenn du noch einmal behauptest deine Food Fotos wären nicht so toll dann gibt es Ärger! Dank dir hab ich jetzt so richtig Hunger auf was Süßes :P
    Und deine Blogpost sind immer so hübsch anzusehen mit den ganzen Illustrationen <3

    Zebra-Highfive!

  5. Pingback: Die eierlegende Wollmilchsau | Backqueen

    • Yay, das freut mich :D
      Das ist bestimmt ein guter Einweihungskuchen – dann riecht es erst mal nach Zimt und Kuchen und .. ahhh… ich glaube ich muss den auch bald wieder backen <3

      Wünsche Dir gute Nerven fürs Umziehen/die neue Wohnung :)

      Liebe Grüße,
      Katha

  6. Julia sagt

    Liebe Katharina,
    ich wollte dir nur kurz Danke sagen, für dieses tolle Rezept. Hab den Kuchen heute nachgebacken und bin total verliebt…so so lecker.

    Liebe Grüße
    Julia

  7. Nina sagt

    Hallo :)
    Bei meiner Suche nach einem einfachen, aber doch besonderen Kuchen für das morgige Kinderfest im Kindergarten bin ich irgendwie hier gelandet. Zum Glück, denn meine Wohnung riecht gerade zauberhaft. Ich bin sicher, dass der Kuchen super schmeckt und freue mich schon auf das Probierstück morgen. Das Rezept habe ich mir schon gespeichert :)
    VG
    Nina

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